Behauptung:

"Der Arbeitsmarkt profitiert vom verstärkten Welthandel!"
"Viele Menschen finden einen Arbeitsplatz im Ausland."

 

Richtigstellung:

Verlogener geht's kaum noch. Es gibt schließlich Zahlen und Statistiken, die genau das Gegenteil beweisen.

Lange Zeit hatten wir in Deutschland eine Vollbeschäftigung, erst mit zunehmender Globalisierung wandelte sich diese Vollbeschäftigung in eine Massenarbeitslosigkeit (Anstieg von 250.000 auf drei Millionen offizielle Arbeitslose).

Trotz immenser Subventionen, Konjunkturpakete, Frühverrentungen und ausgedehnten Ausbildungszeiten (Generation Praktikum) gelang es in den letzten 35 Jahren nicht, die Grundsatzprobleme zu lösen.
Weil man eben als Hochlohnland beim globalen Lohndumping nur noch in bestimmten Bereichen und Branchen eine Chance hat.

Die nachgeschobene Erklärung, "viele Menschen finden einen Arbeitsplatz im Ausland", erweist sich als Eigentor.
Fakt ist: Unsere Eliten wandern wegen schlechter Aufstiegschancen und oft bescheidener Reallöhne (hohe Abgabenlast) ins Ausland ab, während Armutsflüchtlinge aus aller Welt ihr Heil in unserem Sozialstaat suchen.
Was daran positiv sein soll, möge mir doch jemand genauer erklären.

 

Die dreiste Proklamation des Fachkräftemangels!

 

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© Manfred Julius Müller, Flensburg
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M. Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a. die Trilogie "DAS KAPITAL".